Karate

San-Do-Karate trainieren bedeutet nicht gegeneinander, sondern miteinander zu üben. Das Ziel ist die Förderung der Gesundheit, die Ausbildung von Menschlichkeit, (Selbst-) Vertrauen und Lebensfreude.

Der Schüler lernt sein Körpergefühl kennen und damit auch seinen Körper zu beherrschen. Standfestigkeit, den Mittelpunkt zu finden, gerader Blick, aufrechte Haltung und eine gute Koordination seines Kopfes, seiner Arme und Beine sind das Resultat.

Das Vertrauen zu sich selbst und seinen Bewegungen lässt schließlich den Schüler die Harmonie mit sich finden, und er ist damit offen gegenüber anderen Menschen, Gedanken und Kulturen.

Wir trainieren Karate nicht um eine Kampfmaschine zu werden, sondern um uns persönlich zu entwickeln, wobei Jeder seinen individuellen Weg geht. So wollen wir durch unser Training nicht besser werden als Andere, sondern als Gestern.

Durch San-Do-Karate bildet sich persönliche Stärke mit sicherem Stand, Ausgeglichenheit, Reaktionsfähigkeit und Klarheit. Dies wirkt sich in vielen Bereichen des Lebens vorteilhaft aus, bei neuen Begegnungen oder im Umgang mit Konfrontationen. San-Do-Karate bedeutet also Körperkommunikation, Aktion und Reaktion in Partnerübungen gleichen einem Dialog und machen Haltungen und Verhaltensmuster sichtbar. Dabei geht es grundlegend um Verwurzelung und Balance: Die eigene, die es zu halten, und die des Gegenübers, die es wahrzunehmen und zu beeinflussen gilt.

Handlungen als auch Worte können Grenzen überschreiten und Kommunikationspartner provozieren, so dass sie sich angegriffen fühlen und aus dem Gleichgewicht geraten. San-Do bietet Lösungsmöglichkeiten um Mitmenschen darin zu unterstützen, ihre eigene Mitte und einen sicheren Stand (im Leben) zu finden und Klarheit, Struktur und Flexibilität zu erfahren.

San-Do-Karate wappnet Körper und Geist gegen die Herausforderungen des Alltags. In brisanten Alltagssituationen gelassen und flexibel reagieren zu können, lautet das Ziel. Neben Selbstverteidigung heißt das vor allem, sich gegen Alltagsgegner wie Frust, Stress, Angst und Aggression wehren zu können.

Im Training werden Selbstverteidigungstechniken der klassischen Kampfkunst mit der Kunst gepaart, die eigenen Gefühle in Stresssituationen zu steuern. Und für das körperliche Wohlbefinden sorgt das Fitnessprogramm. Kraft- Ausdauer-, Koordinations- und Beweglichkeitstraining formen den Körper. Meditation, Atem und Energiearbeit schulen den Geist. Denn die Kraft steckt in jedem Körper, sie muss nur sanft geweckt werden.

Uss Didi