09.10.2017 Dahlem Ein ganzes Wochenende feierte Dahlem sein 1150-jähriges Bestehen. 1650 Einwohner hat der Ort heute – 200 kamen zwischen 1995 und 2015 neu dazu. Zum Jubiläum war einiges los: Vor dem Vereinshaus zeigten junge und ältere Karateschüler, was sie im Training gelernt haben….


20. Juni 2017 - Rheinische Post / NGZ              Link zum Artikel

Tanz und Kampfkunst neu im "Monti"

Grevenbroich. Der Montanushof kündigt einen weiteren Neuzugang an. Nun kommt auch in die obere Etage wieder Bewegung. Samstag, 1. Juli, wird dort die Sandokan Kampfkunst und Dance4art Tanzschule eröffnen.

194 Quadratmeter sollen zukünftig von den Brüdern Benni und Didi Haas, beides übrigens Cheftrainer und Träger des schwarzen Gürtels 5. Dan, betreute Gesundheits- und Kampfkunstkurse sowie das übliche klassische Repertoire einer Tanzschule zum Mitmachen animieren. Im Eröffnungsmonat gibt es alle Angebote vom Kickboxen, San-Do-Selbstverteidigung, Tai Chi bi zu Merengue-. Kizomba- und Tangotraining zunächst zum Kennenlernen kostenfrei.

Dass die Brüder Haas jetzt an den Ostwall ziehen, hat einen einfachen Grund: Der bisherige Standort der 1978 von Vater Didi Haas senior gegründeten Sportschule in Jüchen muss aufgegeben werden. "Also suchten wir eine Alternative. Wenn möglich nicht so weit entfernt", sagen die Brüder. "Die Räume sind in einem guten Zustand", derzeit werden Spiegelwände installiert, in den Sommerferien vom 7. bis 27. Juli sollen dann letzte Feinarbeiten absolviert werden, so dass ab August das reguläre Kursprogramm angeboten werden kann. [...]


10.02.2017  Nachrichten.com

Das Kampfkunstzentrum SANDOKAN in Korschenbroich bietet jetzt wieder neue Kurse zur Steigerung der Selbstsicherheit und des Selbstwertgefühls an. Gerade in der heutigen Zeit nicht gerade überflüssig. Auf der Basis der traditionellen Kampfkunst San-Do-Karate oder der moderneren Kampfsportart Kickboxen werden Techniken und Bewegungsmuster zur Verteidigung eingeübt. Optimale Nebeneffekte sind Fitness und Gesundheit, sowie Möglichkeiten der Selbsterkenntnis. Das Ganze eingebettet in eine sehr familiäre Umgebung mit netten Gleichgesinnten, nach dem Motto: "Ich möchte nicht besser sein als andere, sondern als Gestern." Dies ist ein Zitat des Karate-Großmeister Shihan Didi Haas senior 8. Dan, dessen Karateweg 1973 begann und der das Dojo SANDOKAN bereits im Jahr 1978 gründete. Im Sandokan sind Neuanfänger und Wiedereinsteiger jederzeit herzlich Willkommen und eingeladen an einem kostenlosen Schnuppertraining teilzunehmen.Weitere Auskünfte: info@sandokan-karate.de oder Telefon: 02161-3042245


17. September 2016 - Rheinische Post / NGZ              Link zum Artikel

Korschenbroich: Mit 80 Jahren noch fit für Karate-Kämpfe

Wolfgang Schubert reizen die Techniken beim Karate. Die Kunst liegt für ihn darin, einem Angriff seines Gegenübers zuvorzukommen. Der 80-Jährige sagt: "Karate fordert mich körperlich und geistig. Das hält mich fit." FOTO: cka
Wolfgang Schubert reizen die Techniken beim Karate. Die Kunst liegt für ihn darin, einem Angriff seines Gegenübers zuvorzukommen. Der 80-Jährige sagt: "Karate fordert mich körperlich und geistig. Das hält mich fit." FOTO: cka

Korschenbroich. Wolfgang Schubert ist das älteste Mitglied im Korschenbroicher Verein "Sandokan". Während viele Menschen in seinem Alter auf einen Gehstock angewiesen sind, trainiert er den Karate-Nachwuchs. Und: Er ist Träger des schwarzen Gürtels. Von Christian Kandzorra

Mit einem Klischee räumt Wolfgang Schubert sofort auf: Karate heißt nicht gleich angreifen, kämpfen und den anderen körperlich besiegen. "Reinkloppen kann jeder", sagt er etwas flapsig. "Karate - das ist die Kunst, dem Angriff zuvorzukommen." Seit 22 Jahren lernt Wolfgang Schubert, sein Gegenüber zu durchschauen, mit Blicken und zügigen Bewegungen einzuschüchtern, seit 22 Jahren also ist er körperlich und geistig beim Karate gefordert. Inzwischen ist er 80 Jahre alt und der älteste Karatesportler und Trainer im Verein "Sandokan Dojo" mit Didi Haas senior als Vorsitzendem. Die Bewegung halte ihn fit, erzählt Rentner Schubert, der im Gegensatz zu vielen anderen Menschen in seinem Alter getrost auf Rollator, Gehstock und Co. verzichten kann.

Selbstverständlich ist Schubert Träger des schwarzen Gürtels. Und zwar der sechsten Stufe, im Fachjargon würde man diesen Status als "sechsten Dan" bezeichnen. Die Prüfung hat er erst dieses Jahr hinter sich gebracht, nachdem er 2013 bereits mit dem fünften Dan zum "Großmeister" geworden war. Insgesamt acht Stunden pro Woche trainiert Wolfgang Schubert sich selbst und die, die Karate lernen wollen. "Das will ich auf jeden Fall solange machen, wie es noch geht", betont der ehemalige Schiffsbauer, der in Meerbusch zuhause ist. Worauf es beim Karate ankommt? "Auf Höflichkeit und Respekt", sagt Wolfgang Schubert, ohne zu zögern. Das gelte für Schüler ebenso wie für die Trainer der Kampfkunst, die ihren Ursprung in Japan hat. "Außerdem ist der Gruß wichtig." Was viele nicht wissen: Beim Karate ist es üblich, nicht nur andere Teilnehmer mit zusammengefalteten Händen und einer leichten, kurzen Verbeugung zu grüßen, sondern auch den Raum, in dem der Sport betrieben wird. "Ohne den Raum geht es schließlich nicht", erklärt der Korschenbroicher Karate-Lehrer Didi Haas den Hintergrund dieser Tradition auf einfache Weise. Didi Haas senior (achter Dan) hatte 1994 die Idee, ältere Menschen in den Verein einzubinden. Und Wolfgang Schubert hat seine Annonce in der Zeitung gelesen. "Seitdem bin ich dabei", sagt Schubert, der die familiäre Atmosphäre unter den Sportlern schätzt. "Mich reizt außerdem die Bewegung", erzählt er. Etliche tausend Techniken gebe es beim Karate. Dazu Didi Haas: "Es gibt fünf Grundtechniken der Abwehr." Diese sind von Kopf bis Fuß nach Körperregionen aufgeteilt, wichtig ist vor allem die Abwehr mit Armen und Beinen.

Doch es geht nicht ums Kämpfen, sondern darum, dem Angriff des Gegenübers zuvorzukommen. Man kann einschüchtern - mit Blicken, mit schnellen Bewegungen, manchmal auch mit einem lauten "Huu!". Didi Haas erklärt, dass das der Kraftverstärkung dienen kann: "Es geht dabei auch um Energieausschüttung und darum, psychisch Selbstbewusstsein zu erlangen."

Genau solche Dinge vermittelt auch Wolfgang Schubert, der in den Kursen von Didi Haas' Karate-Schule in Düsseldorf-Flehe, -Derendorf, -Hamm und in Meerbusch-Büderich als Trainer aktiv ist. "Die jüngsten Schüler sind vier, die ältesten 60 Jahre alt", sagt er. Aber: Beim Karate lernt man nie aus. Auch nicht, wenn man 80 Jahre alt ist.

Deshalb wird Wolfgang Schubert auch noch von "Shihan" Didi Haas zweimal pro Woche am Hauptsitz seiner Schule in Korschenbroich unterrichtet - im Durchschauen und in den vielen Bewegungstechniken, die zur Kampfkunst zählen. Der 80-Jährige rät Menschen in seinem Alter, mal beim Karate vorbeizuschauen. "Anfangen kann man in jedem Alter."

Quelle: NGZ


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Sportschule investiert in "Parkour"-Halle

 "Action" in der neuen Trainingshalle für "Parkour": Benni und Didi Haas junior springen mit Anlauf ins Schaumstoff-Becken, die "Schnitzelgrube" ist ein Höhepunkt beim Parkour in der Halle. FOTO: cka
"Action" in der neuen Trainingshalle für "Parkour": Benni und Didi Haas junior springen mit Anlauf ins Schaumstoff-Becken, die "Schnitzelgrube" ist ein Höhepunkt beim Parkour in der Halle. FOTO: cka

Korschenbroich. Familie Haas erreicht mit ihrem Angebot rund 1000 Sportler aus der Region. Die Karate-Abteilung ist jetzt zugunsten einer neuen Trainingshalle in eine angrenzende Halle gezogen. Ein Höhepunkt beim "Parkour": eine "Schnitzelgrube".  Von Christian Kandzorra

Mit einem Karate-Verein fing vor knapp 40 Jahren alles an. Dann kam eine Tanzschule als gewerbliches Unternehmen dazu, und jetzt hat Familie Haas aus Korschenbroich noch einmal kräftig in ihren Standort in der Nähe des Bahnhofes investiert: für eine Trainingshalle, in der sich Jugendliche bald in Sachen "Parkour" und dem akrobatikähnlichen Sport "Tricking" austoben können.

Die Kampfkunst-Abteilung, die Vater Didi Haas betreut, ist dafür in eine direkt angrenzende Halle mit Spiegelwand und Parkettboden umgezogen, die die Familie neu angemietet hat. Bald sollen dort zusätzlich Events stattfinden, da der Raum auch über eine Bühne verfügt. "Wir haben mehrere Tausend Euro in den Standort investiert", sagt Didi Haas senior, dessen Frau Gaby und dessen Söhne Didi (31) und Benni (28) ebenfalls in der Sportschule aktiv sind. Seine Söhne betreiben die Tanz-Abteilung sowie die jetzt für "Parkour" und "Tricking" umgestaltete Halle. Dort sorgen sie aktuell für den Feinschliff, denn am 18. September soll der Betrieb in der neuen Trainingshalle starten. So soll zum Beispiel noch Farbe ins neue Trainingszentrum gebracht werden, wofür die Familie einen Graffiti-Künstler engagiert hat.

Quelle: NGZ

Trainer Wolfgang Schubert, Didi Haas senior, Trainer Gerd Reimer in der neuen Karate-Halle. FOTO: Kandzorra Christian
Trainer Wolfgang Schubert, Didi Haas senior, Trainer Gerd Reimer in der neuen Karate-Halle. FOTO: Kandzorra Christian

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Selbstbewusstsein, Ausgeglichenheit und traditionelle Technik

Grevenbroich. Grundsätzlich sollte Gewalt keine Lösung sein. Doch es gibt Situationen, in denen das eigene oder das Leben anderer gefährdet ist. Genau dan, ist es wichtig zu wissen, wie man sich effektiv behauptet. "San-Do" ist eine realistische und effektive Selbstverteidigung und ermöglicht es, sich gegen Angriffe zu verteidigen.

Grundlage sind traditionelle Techniken und Erkenntnisse der Kampfkunst Karate. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt, und oft verhindert eine entsprechende körperliche und geistige Haltung einen potenziellen Angriff.

"Angreifer sind im Grunde keine mutigen Menschen und suchen sich immer die vermeintlich schwachen aus", sagt Dieter Haas, Vorsitzender des Vereins Karate Dojo Sandokan. Durch San-Do-Karate bildet sich persönliche Stärke mit sicherem Stand, Ausgeglichenheit, Reaktionsfähigkeit und Klarheit. "Das San-Do-Karatetraining ist ein ganzheitliches Trainingssystem, das den Menschen an sich im Mittelpunkt sieht, mit all seinen individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften", betont Dieter Haas.

Kinder ab 4 Jahre können dienstags und freitags ab 16 Uhr kostenlose Schnupperstunden im Kampfkunstzentrum Sandokan an der Friedrich-Ebert-Straße ausprobieren. Jeden Mittwoch ab 19 Uhr und jeden Samstag ab 15 Uhr leitet Karate-Großmeister Shihan Didi Haas senior das Training. Infos gibt's telefonisch unter 02161-648660 oder unter www.san-do.de. Quelle: NGZ


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Karate trainieren im Verein Sandokan

Sankokan-Dojo Neueroeffnung in Kaarst
Benjamin, Diether und ihr Vater Dieter Haas (v. l.), die die asiatischen Kampfkünste bereits in Jüchen und Korschenbroich vermitteln. Jetzt kommen sie mit ihrer Karateschule "Sandokan" auch nach Kaarst. FOTO: Lothar Berns

Kaarst. Die Tanzschule Dance4Art beherbergt jetzt einen Kampfsportverein. Neben Karate können Mitglieder sich auch in Disziplinen wie Capoeira, Parkour und Kickboxen üben. Bei einem Tag der offenen Tür stellte sich der Verein vor. Von Hannah Nehrig

Viele neugierige Gesichter kamen jetzt zum Tag der offenen Tür des Karatevereins Sandokan in die Tanzschule Dance4Art in Kaarst. Der 1978 von Shihan Didi Haas gegründete eigenständige Verein ist bereits in Jüchen und Korschenbroich aktiv. Nun kommt Kaarst als weiterer Standort hinzu.

"Um uns in Kaarst vorzustellen, haben wir den Tag der offenen Tür organisiert, wo wir alle Sportarten im Halbstundentakt präsentiert und ein erstes Ausprobieren ermöglicht haben", sagt Vereinsvorsitzender Haas. Das vielfältige Programm des Vereins reicht von Karate über Parkour und Capoeira bis hin zu Tai-Chi, Qi Gong und Kickboxen. "Mit einigen Schülern zeigten die Trainer die Schwerpunkte der einzelnen Disziplinen, und alle Interessierten konnten danach selbst schon die ersten Erfahrungen sammeln," sagt Haas, der selbst Karatetrainer im Verein ist.

Seine beiden Söhne brachten in den vergangenen Jahren die moderneren Sportarten wie Parkour und Capoeira in den Verein Sandokan, was vor allem Jugendliche anspricht. "Hier ist es ein sehr lockeres Training, man lernt akrobatische Elemente und bewegt sich viel. Beim Karate-Training geht es da etwas disziplinierter zu," sagt Haas, der traditionelles Karatetraining unterrichtet. "Vor allem in der momentanen Situation ist Selbstverteidigung ein großes Thema. Dies wird vor allem beim Karate trainiert, daher kommen viele Frauen und Mädchen zu unseren Kursen."n Überhaupt hat der Verein einen großen Anteil weiblicher Mitglieder. "Es geht bei uns mehr um die Kampfkunst als den sportlichen Charakter. Wir nehmen an keinen Wettkämpfen teil."

Diese Kampfkunst konnten die Besucher beim Tag der offenen Tür am eigenen Körper erfahren, sich aber auch beim Taiko-Trommeln ausprobieren. "Die aus Japan stammende Trommelkunst war dort lange für Frauen verboten. Hier spricht es vor allem die Frauen an", sagt der Cheftrainer. Die Auftrittsgruppe des Vereins führte zunächst etwas auf den Trommeln vor, bevor die Besucher selbst auf das Fell schlagen durften. "Das war für viele eine ganz neue Erfahrung," so Haas.

Karate, Kickboxen, Tai-Chi und Qi Gong sowie Taiko werden ab sofort in Kaarst stattfinden. Eventuell kommt auch Samba und Parkour hinzu, das muss jedoch noch mit den Raummöglichkeiten abgestimmt werden. "Neugierige sind immer willkommen", sagt Haas. "Wir haben auch keine Aufnahmegebühren oder Vertragsbindungen wie die meisten Fitnessstudios." Den ganzen Februar besteht die Möglichkeit, kostenlos am Training teilzunehmen und in die Angebote reinzuschnuppern.

Quelle: NGZ


10. Januar 2015 - Rheinische Post / NGZ              Link zum Artikel

Sandokan und Dance4art sammeln für Regenbogenland

Jedes Jahr gibt es im Dezember eine Vorführung im Korschenbroicher Gymnasium. Diese Vorführung wird vom Verein "Sandokan" und der Tanzschule "Dance 4 art" vorgeführt. Das Ziel ist, Geld für schwer kranke Kinder zu sammeln, die in Düsseldorf im Hospiz Regenbogenland sind. Von Katerina Zbytovska, 8b, Franz-Meyers-Gymnasium Mönchengladbach

Sandokan, was übersetzt ,,das Haus der drei Wege" bedeutet, ist ein Verein mit mehreren Kampfsportarten wie Karate, Kenjutsu, Taiko, Capoeira und Kickboxen. Der Verein Sandokan wurde vom heutigen Präsidenten und Cheftrainer Didi Haas Senior im Jahre 1978 gegründet und seitdem auch geleitet.

"Dance4art" ist eine Tanzschule mit mehreren Tanzsportarten wie Hip Hop, Breakdance und Ballet. Die Tanzschule wird von Benni Haas und Didi Haas Junior geführt. Für die Spendengala wird immer fleißig vorbereitet und trainiert.

Die Kenjutsu-Kämpfer spielen eine kleine Geschichte, in der viel gekämpft wird, vor. Karateka zeigen zum Beispiel eine "Kata" synchron. Eine "Kata" ist ein Kampf gegen imaginäre Kämpfer. Die Tänzer tanzen mit großer Leidenschaft und Professionalität. Doch das größte Highlight sind immer die Taikotrommler. Taiko ist Kampftrommeln. Sie bringen immer das Publikum zum Stehen und den Raum zum Beben.

Didi Haas Senior organisiert die Spendengala und moderiert diese auch. Er erwähnt, dass er sich immer auf die vielen Leute freut, denn er mag es, wenn viele Leute um ihn sind. Wie Didi auf die Spendengala gekommen ist, verrät er uns auch. Der Sandokangründer erzählt, dass es mal einen jungen Karateka gab, der an Krebs erkrankt war. Dieses Kind ist auch sehr jung gestorben, doch im Hospiz Regenbogenland wurden dem Karateka die letzten Tage besonders schön gemacht. Regenbogenland hat so viel wie möglich geholfen. Um Regenbogenland und den Kindern zu helfen, kam Didi auf die Spendengala.

Obwohl es für Didi auch mal Zeiten gab, in denen ihm Karate keine Freude mehr bereitete, macht es ihm aber heute umso mehr Spaß. Im Sandokan und im "Dance 4 Art" werden regelmäßig Kurse und Workshops für Anfänger angeboten. Wer Lust auf Sandokan bekommen hat, der kann sich auf der Internet Seite www.san-do.de erkundigen.


4. Februar 2010 - Rheinische Post / NGZ              Link zum Artikel

Eine Tanzschule auch für Breakdance

Sandokan Dojo Tanzschule auch für Breakdance
Benni und Didi Haas Junior zeigen auf ihrem Thresen in der Tanzschule, was sie Tanzbegeisterten beibringen können. FOTO: L. Berns

Korschenbroich (pk) Korschenbroich bekommt seine erste Tanzschule. Am 7. Februar eröffnet die Tanz- und Bewegungsschule "Dance4Art" an der Friedrich-Ebert-Straße 9 - 11. "Wir bieten nicht nur das klassische Programm mit Standardtanz und Latein, sondern wir richten uns an alle Altersgruppen", betonen die beiden Inhaber Didi Haas Jr. (24) und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Benni Haas.

Hip-Hop und Breakdance wird in den Räumlichkeiten neben dem Mexx-Lagerverkauf ebenso unterrichtet wie Jazz-Dance, Funky-Jazz und der brasilianische Kampftanz Capoeira. Auch Salsa und Mambo sowie Standardtänze von Foxtrott über Tango bis hin zum Wiener Walzer können Interessierte erlernen. Eine Marktlücke ist offensichtlich der Ballett-Unterricht für Kinder: "Besonders in diesem Bereich haben wir schon sehr viele Anfragen", freut sich Didi Haas jr., der in der Tanzschule seiner Söhne als Cheftrainer tätig ist.

Entstanden ist die Idee für "Dance4Art", als den Gruppen des Sandokan Karate-Vereins die Übungszeiten in den Turnhallen nicht ausreichten. Einen Teil des ehemaligen Fabrikgebäudes wandelten sie nun mit Spiegelwänden, neuen Sitzgelegenheiten und einer Theke in eine Tanz- und Bewegungsschule um.

Während moderne und herkömmliche Tänze sowie das Taiko-Trommeln an den Nachmittagen von montags bis sonntags auf dem Programm stehen, gehören die Vormittage der Gesundheit. Yoga, Gymnastik auch für Mollige oder für Senioren, Rückenschule und Pilates heißen die Kursangebote. Moderner Kindertanz ab drei Jahren wird zwei Mal pro Woche nachmittags angeboten, die Ballettkurse stehen Kindern ab sechs Jahren offen.

Eröffnung 2. Februar, 11 Uhr, Programm 15 Uhr, kostenlose Workshops ab 16 Uhr.

Quelle: RP


- Rheinische Post / NGZ

19. August 2007 - Rheinische Post / NGZ              Link zum Artikel

Die Nacht der Kampfkünste

Sandokan-Dojo Nacht der Kampfkünste
Auch die „Minis“ konnten in der Nacht der Kampfkünste den einen oder anderen Schwarzgurtträger auf die Matte legen. Denn neben der authentischen Präsentation von Kampftechniken kam auch der Spaß nicht zu kurz. FOTO: Lothar Berns

Korschenbroich. Ob japanisches Kampftrommeln oder Kampftechniken der Bauern Okinawas - die Sandokan-Gala in der Aula des Korschenbroicher Gymnasiums war eine "Nacht der Kampfkünste" und ganz nebenbei auch eine sehr kurzweilige Unterhaltung. Von Rudolf Barnholt

Vor mehr als 300 Zuschauern präsentierten vor allem Schülerinnen und Schüler des Karatevereins Sandokan von Didi Haas, was sie so alles gelernt haben. Der Meister höchstpersönlich hatte ebenfalls seine Auftritte.

Artur Krieger aus Düsseldorf war der älteste Teilnehmer: Mit seinen 78 Jahren zeigte er die so genannte Katta, den Kampf gegen mehrere Gegner.

Der frühere Boxer, der einst als Chauffeur Düsseldorfs Oberbürgermeister fuhr, hat seine Kampfkünste bereits im wahren Leben, sehr zur Überraschung der Angreifer, anwenden können.

"Ein bisschen aufgeregt bin ich schon", gestand der rüstige Senior. Damit befand er sich in bester Gesellschaft: Didi Haas senior war vor dem Auftritt nicht ansprechbar, auf der Bühne schien die Anspannung dann aber gewichen zu sein.

Vielleicht lag's daran, dass er eine tolle Moderatorin hatte: Lea Hühren, Trägerin des Grünen Gürtels, führte gekonnt durch das Programm.

Die Zuschauer bekamen viel zu lachen, vor allem, als Didi Haas und seine Mitstreiter mit konzentrierten Hieben für Kleinholz sorgten. "Wer einen offenen Kamin hat, kann sich anschließend melden", so Lea Hühren ungerührt.

Aber es gab auch sehr ernste Momente: Beispielsweise, als Thomas Enderlein die Arbeit der Elterninitiative der Düsseldorfer Kinderkrebsklinik vorstellte, die von den Einnahmen des Kampfkunst-Events profitieren wird.

Marcel, Thomas Enderleins Sohn, war Karateschüler von Didi Haas, bis er an Krebs erkrankte und mit Alter von neun Jahren verstarb. Die Performance von Lahcen von der Dragon School in Düsseldorf hatte es in sich.

Was recht meditativ und beschaulich begann, gipfelte in einen Trommelwirbel auf der Riesen-Trommel. Zu den Gästen von auswärts, die jetzt auf die Bühne durften, gehörten die Samba-Gruppe Unidas aus Düsseldorf und "Kaarstmore Breakdance", die mit ihren artistischen Einlagen begeisterte.

Neben diesen Gästen dominierten die "Eigengewächse", die den Zuschauern so ziemlich alle Facetten der fernöstlichen Kampfkünste präsentierten. Das gefiel neben dem Breakdance vor allem den jüngeren Zuschauern.

Der coole Showfight und die Hip-Hop-Tanzgruppen - sie rissen die Besucher förmlich mit, da wurde kräftig im Takt geklatscht. Athletische und sehnige Körper tauchten da auf der Bühne auf, was für den einen oder anderen Besucher Anreiz genug gewesen sein mag, mal zu überlegen, ob Karate nicht auch für ihn das Richtige sei.

"Der Schwertkampf", so Didi Haas, "steigert Aufmerksamkeit und Wachsamkeit": Und schon flogen die Schwerter durch die Luft, begleitet von für Laien undefinierbaren Kampfschreien.

Immer wieder bearbeitete auch Didi Haas die Trommeln, gern ließ er sich mal von einer Karatekämpferin im Grundschulalter besiegen. Und er zeigte mit seinen Söhnen Benny und Didi jr. auch einen Kampf in Zeitlupe. Die drei Stunden gingen dagegen rasend schnell zu Ende - sicheres Indiz dafür, dass der Abend interessant und unterhaltsam war.

Quelle: NGZ


12. Juli 2007 - Rheinische Post / NGZ              Link zum Artikel

Sandokan-Gala in der Aula für den guten Zweck

Korschenbroich. Zu einer Arena für Kampf und Tanz macht der Karateverein Korschenbroich die Aula des Gymnasiums am Samstag, 18. August. Gut 100 Akteure werden ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) eine Sandokan-Gala gestalten. Der Erlös kommt einesteils der Kinderkrebsklinik Düsseldorf, andernteils der Jugendabteilung des Vereins. Die Besucher erwarten Vorführungen in: San-Do Karate, Kenjutsu (japanischer Schwertkampf), Capoeira (brasilianischer Kampftanz), Kung-Fu, Taiko-Do (japanisches Kampftrommeln), Tai-Chi und Kobudo (Kampftechniken der Bauern Okinawas). Die jüngeren Karateka zeigen einen Schaukampf. Außerdem wirbeln Hip-Hop-Tanzgruppen und eine Break-Dance-Gruppe über die Bühne. Eintrittskarten im Vorverkauf unter anderem bei Optik Pleines, Buchhandlung Wiesenmayer, Karate Dojo Sandokan.

www.sandokan-karate.de

Quelle: RP